{"id":7144,"date":"2022-09-08T09:22:47","date_gmt":"2022-09-08T07:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/fwg-srv.de\/?p=7144"},"modified":"2022-09-12T13:06:48","modified_gmt":"2022-09-12T11:06:48","slug":"moehneseefahrt-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fwg-srv.de\/?p=7144","title":{"rendered":"M\u00f6hneseefahrt 2022"},"content":{"rendered":"<p>3, 2, 1, &#8230; Ahoi!<\/p>\n<p>Nach zwei Jahren war es am Mittwoch nach den Sommerferien endlich wieder so weit: 87 Sch\u00fcler_innen von der Klasse 7 bis zur Q2 machten sich zusammen mit ihren Lehrern Herrn Borris, Herrn Wandel und Frau Steinkuhle, sowie den Betreuern Florian, Lara, Jan-Arne, Calli und Leon auf den Weg an das \u201eWestf\u00e4lische Meer\u201c, den M\u00f6hnesee.<\/p>\n<p>Dort angekommen, folgte zun\u00e4chst die freundliche Einweisung in die Hausregeln durch den entspannten Herbergsvater, bevor es dann im Haupthaus zum Mittagessen ging. Im Anschluss daran breitete sich auf dem Gel\u00e4nde gesch\u00e4ftiges Gewusel aus. W\u00e4hrend die einen ihre Zimmer einrichteten und die Betten im freundlich, roten Karobezug schlaffertig machten, riggerten die anderen mit ge\u00fcbtem Griff und vereinten Kr\u00e4ften die Boote des Rudervereins auf. Dabei waren Geschwindigkeit und Umsicht beachtlich \u2013 was eben so geht, wenn es wichtig ist. Als besonderes Highlight in diesem Jahr sollte sich zudem das neu angeschaffte XXL-Stand up Paddle Board herausstellen, das ebenfalls startklar gemacht wurde und nun auch zuk\u00fcnftige Fahrten bereichern wird.<\/p>\n<p>Beinahe alle Sch\u00fcler_innen konnten es bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht erwarten, ins k\u00fchle Nass zu springen und hatten schon ein paar Naseweise vor dem Mittagessen zwei, drei Zehen ins Wasser gehalten, so gab es irgendwann kein Halten mehr. Zeitweise sah es so aus, als m\u00fcsste der Steg dem Andrang nachgeben und ebenfalls im Wasser versinken, aber dank der aufmerksamen Betreuer galt auch in der k\u00f6lschen Dependance: Et h\u00e4tt noch immer jot jejange.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen vergingen dann auch wie im Flug, bald waren alle Skiffs, Vierer und das SUP auf dem See. Die Anf\u00e4nger_innen wurden sehr hilfsbereit eingewiesen, so dass alle mehr oder weniger trocken in den Booten sa\u00dfen und mit Hilfe der Skulls sanft in die See geschubst wurden. Erfahrene Steuerm\u00e4nner und -frauen leiteten geduldig die ersten Schl\u00e4ge auf dem Wasser an und schon zeigte sich, was das Rudern so besonders macht: Mit Abstimmung und Teamarbeit bewegten sich bald die ersten Boote z\u00fcgig vom Steg weg. H\u00f6chste Konzentration war bei den weiteren \u00dcbungen gefragt: wenden, stoppen, begr\u00fc\u00dfen der begegnenden Boote (siehe oben: 3, 2, 1, &#8230;Ahoi!) und Abwehr des Fahnenklaus. Trotz des gelegentlichen Verhakens der Skulls landeten schlie\u00dflich alle Boote wieder sicher am Steg, wo sie von aufmerksamen Sch\u00fcler_innen in Empfang genommen wurden. Der ein oder andere \u201eFrischling\u201c landete dann kurzerhand doch noch im Wasser, war damit \u201egetauft\u201c und so als vollst\u00e4ndiges Mitglied in die Rudergemeinschaft aufgenommen.<\/p>\n<p>Der Tag neigte sich dann rasch dem Sonnenuntergang zu und schon stand das Abendessen auf dem Tisch. Den Temperaturen, der Bewegung, der guten Stimmung war es gedankt, dass die j\u00fcngeren Sch\u00fcler_innen gut gebettet den Matratzenhorchdienst antraten, das gesch\u00e4ftige Gewusel von einem lauen Sommerabend abgel\u00f6st wurde und der beginnende Blutmond \u00fcber dem See bestaunt werden konnte.<\/p>\n<p>Der Donnerstag stand dann ganz im Zeichen des (Wasser)Sports und der Planungen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Eine beruhigende Erkenntnis lautet: Man kann den ganzen Tag freiwillig bzw. unfreiwillig im Wasser verbringen \u2013 Schwimmh\u00e4ute: Fehlanzeige. Neben tollk\u00fchnen Spr\u00fcngen von nicht n\u00e4her zu kennzeichnenden Orten, wurde die Tragf\u00e4higkeit des SUP ausgiebig auf die Probe gestellt und zwischenzeitlich vom Strand kritisch be\u00e4ugt. Zum Gl\u00fcck gab es ein Megafon f\u00fcr die Ordnungsrufe, dessen Einsatz beim p\u00e4dagogischen Begleitpersonal immer wieder f\u00fcr Heiterkeit sorgte. Besonders in Erinnerung bleiben die Durchsagen: \u201eNICHT vom Beckenrand springen!\u201c, \u201eJetzt runter vom Skiff und essen!\u201c oder das vermutlich auch ohne Megafon auf dem ganzen M\u00f6hnesee zu verstehende \u201eDAS STAND-UP-PADDLE DES SRV BITTE N\u00c4HER ZUM STEG KOMMEN!!!!!\u201c.<\/p>\n<p>Und auch die weit Enteilten auf dem Wasser durften sich dank der Power-Drohne gut beh\u00fctet f\u00fchlen. Manch einem ist vielleicht auch erst im Nachhinein klar geworden, wie weit das Rangerauge reicht, &#8211; wenn es muss.<\/p>\n<p>Am Freitag standen dann gleich mehrere Highlights auf dem Programm. Neben Gruppenwettk\u00e4mpfen in verschiedenen Disziplinen: Brust-, R\u00fccken-, Kraulschwimmen, Skiff, \u201eWer-wirft-wen-zuerst-vom-SUP\u201c, auch die traditionelle Regatta. Eine besondere Perspektive auf das Spektakel bot sich den Lehrern auf dem SUP mitten auf dem M\u00f6hnesee. Stirnrunzeln, fragende, vielleicht auch staunende Minuten dauerte es und dann war die offensichtliche Frage formuliert: WER steuert und wenn ja: WOHIN?<\/p>\n<p>Die Besatzungen hatten sich offenbar so auf das Rudern konzentriert, dass die Ideallinie nicht immer eingehalten werden konnte bzw. sich dem Lehrer-SUP die n\u00e4chste Frage aufdr\u00e4ngte: Wird das wohlm\u00f6glich doch eine Sternfahrt?<\/p>\n<p>Am Ende konnte die fachlich untadelige Jury mit Hilfe der Drohne auch hier eine einwandfreie Entscheidung treffen, die allerdings dazu f\u00fchrte, dass der abschlie\u00dfende Tagessieger mittels einer Plank-Challenge ermittelt werden musste.<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight des Tages stand nach der Siegerehrung an: Die Wahl des neuen Vorstandes. Diese z\u00fcgig durchgef\u00fchrte, lupenreine demokratische Best\u00e4tigung der vom alten Vorstandsvorsitzenden vorgeschlagenen Crew, war vorbildlich vorbereitet und durchgef\u00fchrt. Zum Abschluss des Abends gab es dann den traditionellen Grillabend und so kann mit Fug und Recht behauptet werden: Alle Traditionen wurden bedient.<\/p>\n<p>Die letzte Nacht war dann f\u00fcr den einen oder die andere recht kurz und so gab es doch sehr fr\u00fche V\u00f6gel, die freundlich begleitet, erfrischt den Abreisetag beginnen konnten. Nach dem Gro\u00dfreinemachen in den Zimmern, dem Einsammeln der letzten T-Shirts unter den Betten, dem Festschn\u00fcren der Boote, sa\u00dfen schlussendlich alle gl\u00fccklich in den Bussen nach K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Die Aushilfsreferendarin dankt f\u00fcr die M\u00f6glichkeit an dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Fahrt teilnehmen zu d\u00fcrfen und empfiehlt allen Nichtruder_innen mal in die Ruder-AG hineinzuschnuppern: Es ist eine besondere Atmosph\u00e4re, die die Kollegen und Sch\u00fcler_innen bei dieser Fahrt kreieren.<\/p>\n<p>D. Steinkuhle<\/p>\n<p>Die Bilder findet ihr <a href=\"https:\/\/fwg-srv.de\/?page_id=183\">hier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3, 2, 1, &#8230; Ahoi! 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