Tag Archives: Möhnesee

Möhneseefahrt 2018

Direkt nach den Sommerferien ging es los: Unsere erste Fahrt mit Schülern des FWG an den Möhnesee! Zwar wussten wir nicht genau, was uns erwarten würde, aber wir freuten uns sehr auf diese viertägige Fahrt mit einer relativ großen Gruppe von etwa 80 Teilnehmern. Die leitenden Lehrer, Herr Borris und Herr Esser, kannten wir bereits aus der Schule und weitere Veteranen der Ruderfahrt, wie die beiden Trainer Julia und Michael, lernten wir bei der Abfahrt kennen. Bereits während der Busfahrt war unter allen Teilnehmern eine positive und freudige Stimmung verbreitet: Lachen, Musik und amüsante Anekdoten vom Busfahrer stimmten uns auf die schöne kommende Zeit ein.

Vor Ort angekommen, wurden wir von einer nahezu idyllischen Atmosphäre überrascht: Eine Jugendherberge direkt am See, aufgewartet mit einem großem Außengelände für diverse Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Auch der Herbergsvater durfte natürlich nicht fehlen, der uns zugleich in Empfang nahm und auf dessen Einweisung wir vorbereitet worden waren: Seine sehr bestimmten und deutlichen Ansagen wurden durch herausragend schöne bildliche Beschreibungen von Vorkommnissen Ausdruck verliehen, die allerdings wohl in dieser Form die Schüler jedes Jahr erwartet und damit eher eine frivole Wirkung haben. Die beiden wichtigsten Fragen bei der Unterbringung in Jugendherbergen („Gibt es leckeres Essen?“ und „Gibt es genug Essen, um satt zu werden?“) waren zum Glück sehr schnell äußerst positiv beantwortet worden; ein Eindruck, der auch für die restliche Zeit bleiben sollte.

Der erste Akt nach der Anfahrt war das Aufriggern der Boote; ein umtriebiges, aber dennoch sehr gut organisiertes Arbeiten, das die Trainer Julia und Michael zufrieden stimmte, während wir Referendare größtenteils die Rolle der beeindruckten und wenig fachkundigen Zuschauer einnahmen. Es war einfach schön anzusehen, wie nahezu alle Handgriffe problemlos liefen und wie die Schüler aus der Mittelstufe und der Oberstufe eingespielt miteinander kooperierten.

Einen weiteren sehr positiven Faktor während der Fahrt stellte das Wetter dar. Außer einem teilweise verregneten und windigen 2. Tag erwartete uns am Möhnesee viel Sonnenschein, was gleichbedeutend mit viel Wasserzeit und damit sehr viel Zeit an der frischen Luft war. Alle Teilnehmer konnten schon am ersten Tag das Schwimmen im See genießen und ihre Rudererfahrung entweder erwerben oder vertiefen. Auch wir völlig erfahrungsfreien Referendare wagten unsere ersten Ruderversuche und der eine oder andere landete dabei häufiger im Wasser, als ihm lieb war. Eine weitere wichtige Lektion bestand darin, dass das Mitbringen von Wasserschuhen – vor allem auch in Anbetracht des extrem niedrigen Wasserspiegels des Sees – eine hervorragende Idee gewesen wäre. Die Veteranen des Ruderclubs waren hierbei natürlich wieder einmal deutlich besser vorbereitet gewesen.

Abgesehen vom Rudern ermöglichte das Gelände und das vorhandene oder mitgebrachte Material eine sehr vielfältige Freizeitbeschäftigung. So waren neben dem Schwimmen im See zahlreiche Tischtennisspiele, Rundlaufduelle, Volleyballspiele, Fußball und Footballaktivitäten zu beobachten, an denen jederzeit jeder teilnehmen konnte. Abends verlagerten sich die Aktivitäten in die Aufenthaltsräume und es wurden verschiedene Karten- und Gesellschaftsspiele in bunt gemischten Gruppen gespielt. Dieses große und sehr friedliche Miteinander prägte für uns das Bild der Fahrt und war nicht nur sehr schön zu beobachten, sondern auch sehr unterhaltsam und durch die Teilnahme sehr kurzweilig.

Ein absolutes Highlight der Fahrt stellte der letzte Tag dar: Zum ersten Mal waren alle Teilnehmer gleichzeitig auf dem Wasser- oder Landweg unterwegs. Das Ziel war eine fußläufig etwa 5 Kilometer entfernte Stelle am anderen Ende des Sees, die man über Wasser, indem man zwei Brücken passiert, oder über Land, durch das Wandern am Ufer entlang, erreichen kann. Die Gruppe wurde für diese Unternehmung halbiert, sodass jeder Teilnehmer einen Weg rudern und einen Weg laufen konnte.

Während die Hinfahrt auf dem Wasser durch Michaels Drohne begleitet wurde, um das Geschehen von oben festzuhalten, ließen es sich die beiden hochmotivierten Herzblutsportler Borris und Esser nicht nehmen, auf dem Rückweg mehrere Rennen zwischen den (unter anderem von ihnen gesteuerten) Viererbooten zu veranstalten – die Ergebnisse sind den Autoren nicht bekannt und rücken in Anbetracht der überaus heiteren Stimmung in den Hintergrund .

Abgeschlossen wurde dieser sehr sportliche und kurzweilige Tag durch einen vom Herbergsvater organisierten Grillabend, der selbstverständlich höchstpersönlich am Grill Platz genommen hatte und seine Gäste mit viel Auswahl verwöhnte. Das anschließende gesellige Beisammensein an der freien Luft bis zur späten Abendstunde hätte diese Fahrt nicht besser ausklingen lassen können.

Auf der Rückfahrt im Bus ins heimische Köln waren die Lautstärke sowie die Aktivität der Teilnehmer deutlich geringer als auf der Hinfahrt; die zahlreichen sportlichen Unternehmungen und der tägliche ausgedehnte Aufenthalt an der frischen Luft zeigten wohl ihr Wirkung. Doch auch diese Fahrt verlief nicht gänzlich unspektakulär: Aufgrund einer Autobahnsperrung kamen wir schließlich zu dem Privileg einer kleinen Sightseeingtour im Vorbergischen Land und dem Kölner Nordosten unter fachkundiger Führung seitens des Busfahrers.

Das abschließende Aufriggern der Boote in Rodenkirchen lief wie gewohnt zügig und gut organisiert ab. Positiver Nebeneffekt: Diesmal wussten sogar wir Referendare teilweise zu helfen. Danach verabschiedeten sich alle nach Hause und es blieb der Eindruck einer Fahrt, auf der bei tollem Wetter eine großartige Atmosphäre herrschte und die für alle Beteiligten einen mehr als gelungenen Start ins Schuljahr 2018/19 darstellte.   

Philipp Leitner, Anna Schlich

 

Möhnesee Fahrt 2018 – Traditionen müssen gepflegt werden!

Mittwoch

Am Mittwoch, nach der Begrüßung durch Herrn Arnold in der Aula, fuhren ca. 90 Ruderer des SRV’s mit dem Bus an den Möhnesee. Nicht nur diese viertägige Ruderfahrt im Anschluss an die Sommerferien sondern auch das erste Mittagsessen im Landheim des Archi Gymnasium (Nudeln mit Gulasch) haben bereits seit vielen Jahren Tradition. Dann hieß es Boote aufriggern und die „Neuen“ ins Rudern einweisen. Nach dieser Lernstunde der Siebtklässler durften auch die anderen auf‘s Wasser und manche auch ins Wasser.

In den Abendstunden wurden Gemeinschaftsspiele gespielt wie Fußball, Tennis oder, auch wie jedes Jahr, Poker. Um 22:00 mussten dann alle schlafen, schließlich war Nachtruhe. 

Donnerstag

Beim Frühstück ab acht Uhr hat man gemerkt, dass viele in der Nacht nicht sehr viel geschlafen hatten. Da ein Gewitter drohte konnten wir am Vormittag leider nicht soviel rudern oder schwimmen. Am Nachmittag haben wir versucht, mit allen Booten Buchstaben auf das Wasser zu schreiben. Die Älteren durften am Abend noch zum Staudamm rudern und den Sonnenuntergang genießen.

Freitag

Morgens beim Frühstück wurde verkündet, dass an diesem Tag erstmalig seit vielen Jahren wieder eine Wanderfahrt zur anderen Seite des Sees geplant sei. Da wir zu viele Ruderer für zu wenige Boote waren, musste die eine Hälfte zur anderen Seeseite gehen. Nach dem Wechsel wurden mehrere Rennen veranstaltet. Am Abend luden wir die Boote wieder auf den Hänger und bereiteten alles für die Rückfahrt vor. Zum Grillen besuchten uns ehemalige Schülerruderer des SRV/ KRVler. In dieser Nacht wurde am wenigsten geschlafen.

Samstag

Am nächsten Morgen ging es dann nach kräftigem Putzen und Aufräumen, mit einem sehr lustigen Busfahrer, durch den Stau zurück nach Köln. Am Bootshaus in Rodenkirchen halfen dann alle wieder beim Aufriggern und Wegstellen der Boote.

Roman Schulz

 
Weitere Bilder findet ihr hier

Möhnesee 2017

Auch dieses Jahr ging es für uns SRVler in der ersten Woche nach den Ferien nicht in die Schule, sondern auf Möhneseefahrt. Angekommen riggten alle motiviert die Boote auf. Während die 7er danach zum ersten Mal aufs Wasser durften und das Rudern erlernten, spielten die Anderen Volleyball, sprangen in den See und genossen das schöne Wetter. Am Abend gab es noch eine Theorieeinheit für alle Neulinge.

Am nächsten Tag war das Wetter leider nicht so prickelnd. Trotzdem trauten sich alle in den Regenpausen raus aufs Wasser. Ob zum anderen Ufer, zur Staumauer oder nur eine kleine Fahrt in der Mitte: Der Möhnesee bietet viele Strecken zum befahren an. Nun konnten die 7er die Theorie und Praxiserfahrung verknüpfen und zum Beispiel mit unserem neuem E-Gig Doppelvierer Möhnesee rudern, der das erste mal dabei war. Viele fuhren bei Wind und leichten Wellen sogar mit den wackeligen Skiffs raus. Alle freuten sich, wenn auch bei weniger sommerlichen Temperaturen, rudern zu können. Später konnten die älteren SRVler ein paar Ehemalige wiedersehen, die zu Besuch gekommen waren.

Die alljährige Regatta fand am letzten Tag statt. Die acht Teams mit jeweils neun oder zehn SRVlern teilten sich auf die verschiedenen Kategorien der Regatta auf. Neben spannenden Kickerrunden und einem furiosen Tischtennisfinale, ist auch der Schwimmwettkampf sehr knapp ausgegangen. Eine besondere Herausforderung stellte das 7er Skiff Rennen dar, bei dem sich alle Teilnehmer nach erst zwei Tagen Rudererfahrung gut geschlagen haben. Durch Wetterumstände musste die 4er Regatta leider anders abflaufen als geplant, sodass immer nur zwei Boote auf dem Wasser waren, während die anderen Boote schon abgeriggert wurden. Danach fand die Siegerehrung und das auf den letzten Abend verschobene Grillfest statt, bei dem noch viel über die letzten Tage geredet wurde.

Wir bedanken uns bei unseren Protektoren und Begleitern für eine tolle Woche und freuen uns jetzt schon auf die nächste Ruderfahrt.

Möhneseefahrt 2015

Am ersten Schultag des Jahres ging es auf die alljährliche Rudertour des SRV. Zum ersten Mal, seitdem wir seit 2009 wieder zum Möhnesee fahren, haben wir uns mit zwei Bussen auf den Weg gemacht, da insgesamt 70 Schülerinnen und Schüler des FWG mitfuhren.

Beim Aufriggern  der Boote (für alle Nicht-Ruderer: das Präparieren der Ruderboote für anschließende Touren nach dem Transport) zeigte sich direkt: Altersunterschiede spielen beim SRV keine Rolle, ob klein oder groß, jeder packt so gut an wie er kann. Denn alle wollten ins Boot!

Ab nun hieß es bei bestem Ruderwetter jeden Tag aufs Neue, die Ruderkünste zu verbessern. Ob in den Skiffs (schmale Einerboote) oder größeren Booten, die Schülerinnen und Schüler legten nur zu den Mahlzeiten und gegebenenfalls für andere sportliche Aktivitäten wie den angesagten Tischtennis-Rundlauf, für ein Bad im Möhnesee, zum Volleyball oder Fußball Spielen eine Ruder-Pause ein. Die neuen Siebtklässler machten ihre Sache sehr gut. Auf dem See haben sie die optimale Möglichkeit das Rudern zu erlernen – und genau deshalb ist die Fahrt zum Möhnesee so wichtig.

Der letzte Tag wurde dann der alljährlichen Abschlussregatta gewidmet, bevor es dann wieder daran ging die Boote für die Rückreise klar zu machen. Abends haben dann alle wieder als großes Team beisammen gesessen und die schönen Tage Revue passieren lassen. Das Grillfest war dieses Jahr gleichzeitig das Geburtstagsfest von Oliver McGuire, dessen Familie zu einem Überraschungsbesuch vorbeikam und einiges zum Barbecue beigesteuert hat. Apropos Besuch: es ist schön zu sehen, wie verbunden die Ehemaligen dem SRV noch sind – und uns immer wieder am Möhnesee besuchen kommen.

Wir bedanken uns bei unserem Begleiterteam: Christian Esser, Niko Borris, Michael Opladen, Laila Hille und Michael Böhmer.

Und nächstes Jahr um diese Zeit heißt es dann wieder: Möhneseefahrt!

Christian Esser

 

P1140434

Weitere Bilder findet ihr hier.

Möhnesee 2014

Nach der traditionellen Begrüßung durch Herrn Arnold am ersten Schultag konnte die gut gelaunte Truppe der Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe und der „alten Hasen“ aus der Q1 gemeinsam mit ihren Betreuern endlich zum schönen Möhnesee im Sauerland aufbrechen. Dabei gab es in diesem Jahr eine sehr erfreuliche Besonderheit: Da erstmals ca. 50 Schülerinnen und Schüler mit zum Möhnesee fahren wollten, darunter viele „Neulinge“ aus der Jahrgangsstufe 7, wurden die SRV-Lehrer Christian Esser und Michael Opladen nicht nur durch Franziska Franken, sondern auch durch Niko Borris unterstützt. Zunächst mussten jedoch noch die Ruderboote in Rodenkirchen abgeholt und in Millimeterarbeit an den Bus angehangen werden. Die wahnsinnige Länge dieses Gefährts sorgte während der Fahrt nicht nur bei unseren Mitfahrern für Aufmerksamkeit und Erstaunen.

An der Jugendherberge angekommen ging es sogleich ans sogenannte Aufriggern, damit ist das Präparieren der Ruderboote nach einem Transport für die Nutzung auf dem Wasser gemeint. Schon hier stellte sich heraus, dass Hilfsbereitschaft und gegenseitige Unterstützung bei den Schülerinnen und Schülern im Ruderverein groß geschrieben werden. Auch wenn nicht alle gleichzeitig in den Ruderbooten sein konnten, kam jeder schon am ersten Tag auf seine Kosten und konnte sein Können oder zumindest seinen Willen alleine im Skiff sowie gemeinsam mit anderen Ruderern in den großen Booten unter Beweis stellen. Leider hatten wir in diesem Jahr nicht allzu heiße Temperaturen, sodass die ein oder andere eiskalte Erfrischung natürlich nicht ausblieb.

Dies sah am Donnerstag gleich ganz anders aus! Denn am Vorabend hatten alle eine Lektion in Rudertheorie durch die Q1-Schüler bekommen und konnten nun erfolgreich ihre Erfahrungen vom ersten Tag mit der Theorie verbinden. An der nötigen Motivation durfte es dabei natürlich nicht fehlen, die jedoch vor allem die Siebtklässler, die das Rudern gerade erst lernten, zur Genüge besaßen. So konnte sich zum Ende des zweiten Rudertages jeder – auch Herr Borris und Frau Franken – recht gut im Skiff über Wasser halten und einige Meter auf dem Möhnesee zurücklegen. Zudem ruderten verschiedene Gruppen ausgiebige Touren über den Möhnesee, was immer wieder eine tolle Erfahrung war, sobald die Koordination auf dem Ruderboot funktionierte.

In den Pausen und abends vergnügten sich alle gemeinsam mit anderen Sportarten wie Volleyball, Fußball, Badminton oder Tischtennis-Rundlauf. Auch veranstalteten wir am Donnerstag einen kleinen Spieleabend, an dem das Spiel „Werwolf“ besonders beliebt war.

Bevor es am späten Freitagnachmittag leider schon wieder ans Abriggern ging, standen die heiß ersehnten Ruder-Wettkämpfe auf dem Programm. So ruderten alle in unterschiedlichen Teams in den großen Booten um die Wette und ganz Mutige traten trotz stürmischer See im Skiff-Rennen gegeneinander an. Nach der Siegerehrung am Abend ließen wir gemeinsam die letzten Tage Revue passieren und konnten feststellen, dass die diesjährige Möhneseefahrt allen gut gefallen hat und wir viel Spaß zusammen hatten. Am Samstagmorgen fuhren wir somit zufrieden und mit (neuem) Rudergeschick ausgestattet zurück nach Köln.

Von Franziska Franken

Möhnesee 2013

Der Wettergott meinte es gut mit den 38 Schülerinnen und Schülern und ihren drei Betreuern (Herr Esser, Michael Opladen und Frau Billen), die sich am Mittwoch, den 4. September 2013 auf zum Möhnesee gemacht hatten.

Für einige fleißige Helfer hatte die Fahrt schon früher begonnen – am Sonntag mussten bereits die Boote auf den Hänger geladen werden. Am Mittwoch konnten dann alle gemeinsam nach der Eröffnung des Schuljahres durch Herrn Arnold in den Bus steigen und sich auf die zweistündige Fahrt in Richtung Möhnesee begeben. Bei einer Gefährtlänge von über 24 Metern (der Bootshänger wurde in Rodenkirchen noch in professioneller Millimeterarbeit der Q1er angekoppelt) lag die Höchstgeschwindigkeit bei ca. 80 km/h.

An der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und die gesammelte Mannschaft stärkte sich beim Mittagessen für die erste anstrengende Aufgabe des Tages: das Aufriggern. Unter den wachsamen Augen von Michael Opladen wurden die Boote fahrtüchtig gemacht und konnten schnell für die ersten Ruderversuche zu Wasser gelassen werden. Bei wolkenlosem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen waren auch weniger erfolgreiche Fahrversuche im wackeligen Skiff (Einer) für niemanden ein Problem. Es winkte eine willkommene Abkühlung im Möhnesee. Die 12 neuen Ruderer aus der Klasse Sieben wurden unter anderem von den erfahrenen Schülern der Q1 betreut, die ihnen die Schlagtechnik und vor allem die Ausrichtung an Schlagmann oder -frau näher brachten, sodass bereits am Donnerstag Boote, die nur mit Siebtklässlern besetzt waren, in See stechen konnten. Der erste Abend wurde mit einer Lektion in Rudertheorie beendet.

Am nächsten Tag stand wieder freies Rudern auf dem Programm. Die Temperaturen hatten noch mal zugelegt, sodass bis in den späten Abend das Wasser größere Anziehungskraft besaß als der geplante Spieleabend. Große Aufmerksamkeit erregten aber auch die Biologen, die sich am Donnerstag im Aufenthaltsraum der Jugendherberge ein mobiles Labor eingerichtet hatten und regelmäßig mit einer Nussschale auf den See fuhren, um Wasserproben zu nehmen. Grund dafür war wohl der Legionellenausbruch in Warstein.

Die traditionelle Regatta stand am Freitag auf dem Programm. Unter der Anleitung der Schüler aus der Q1 lieferten sich sieben Teams in sechs Disziplinen (Viererregatta, Skiffrennen, Schwimmen, Tischtennis, Unterarmstütz und Steineflitschen) ein heißes Gefecht um Platz eins. Die Klage, dass die Einteilung von Herrn Esser in eines der Teams ungerecht sei, wurde bei der abendlichen Siegerehrung entkräftet: Der Ruderlehrer trat nur beim Skiffrennen an und das Team landete letztlich auf Platz 4. Am Nachmittag mussten die Boote schon wieder abgeriggert und verladen werden.

Und um den Abschied vom Möhnesee zu erleichtern, schickte der Wettergott am Samstag zeitgleich mit der Ankunft des Busses eine große Ladung Nass von oben. Netterweise hatte er aber auch dafür gesorgt, dass die Boote in Rodenkirchen im Trockenen wieder aufgeriggert werden konnten.

Die Bilanz der Ruderfahrt 2013 kann sich sehen lassen: drei Tage strahlender Sonnenschein, Auffrischung der Urlaubsbräune bei allen Mitfahrern und keine ernsthaften Verletzungen. Das wichtigste war aber, dass die Gruppe super mitgemacht hat und keinen Anlass zu Beschwerden geboten hat – wenn man davon absieht, dass der SRV nun ein Vereinsbobycar besitzt, dessen maximale Belastbarkeit von einigen deutlich übertreten worden war. Die Möhneseefahrt 2014 kann kommen.

Jutta Billen

 

 

 

Zum Bericht Möhneseefahrt 2010

Zum Bericht Möhneseefahrt 2011

Zum Bericht Möhneseefahrt 2012

Zum Bericht Möhneseefahrt 2013

 

Möhnesee 2012

Am 27. August 2012 ging es auf alljährliche Rudertour des SRV. Auch wenn es dieses Jahr etwas anders lief als sonst, schließlich wollten wir alle noch die sehnsüchtig erwartete feierliche Einweihung des neuen/ alten Schulgebäudes mitbekommen, so dass wir erst mittags gen Möhnesee gestartet sind. Schon im Bus mischte sich die bunte Truppe von 7.-Klässlern bis hin zu Q1-Schülern erstaunlich gut.
Beim Aufriggern der Boote (für alle Nicht-Ruderer unter euch: das Präparieren der Ruderboote für anschließende Touren nach dem Transport) zeigte sich direkt: Altersunterschiede spielen beim SRV keine Rolle, ob klein oder groß, jeder packt so gut an wie er kann! Und vor allen Dingen bewiesen die älteren Schüler auch, was „voneinander lernen“ bedeutet, denn neben den Anleitungen von Herrn Esser und Michael Opladen, haben auch jene mit ordentlichem Sachverstand den Anfängern zur Seite gestanden.
Nun hieß es bei bestem Ruderwetter jeden Tag aufs Neue, die Ruderkünste zu verbessern. Ob in den Einmann-Skiffs oder größeren Booten, die Schülerinnen und Schüler legten nur zu den Mahlzeiten und gegebenenfalls für andere sportliche Aktivitäten wie den angesagten Tischtennis-Rundlauf, für ein Bad im Möhnesee, zum Volleyball oder Fußball Spielen eine Ruder-Pause ein.
Am vorletzten Tag haben wir dann alle gemeinsam eine große Rundfahrt unternommen, wobei einige arme Schüler mit mir als Mitruderin vorlieb nehmen mussten (Sie haben das prima gemacht, liebe Frau Düster – d. Red.). Und ich muss zugeben, dass das Rudern, auch wenn es von außen betrachtet eigentlich immer so kinderleicht aussieht, doch eine recht herausfordernde Koordinations- und Gleichgewichtsübung ist. Aber als Team haben wir es gut gemeistert!
Der letzte Tag wurde dann dem alljährlichen Wettbewerb gewidmet, bei dem es neben sportlichem Können, auch um Geschick, Wissen und Schätzaufgaben (wie alt könnten Michael Opladen, Herr Esser und Frau Düster zusammen sein?) ging. Abends haben dann alle Wettbewerbteams zu einem netten Grillabend beisammen gesessen und die schöne Woche Revue passieren lassen…
Und nächstes Jahr um diese Zeit heißt es dann wieder: Möhneseefahrt! Schade, dass ich nächstes Mal nicht wieder mit dabei sein kann. Genießt diese tolle schulische Tradition und keep on rowing 😉

Laura Düster

 

 

 

Zum Bericht Möhneseefahrt 2010

Zum Bericht Möhneseefahrt 2011

Zum Bericht Möhneseefahrt 2012

Zum Bericht Möhneseefahrt 2013

Möhnesee 2011

Wer hart sein will, muss leiden…!

Wie schrieb Elena Gaul (eine SRVlerin des Jahres 2010) so schön über die
Möhneseefahrt 2010: „Ferienende? Nein, noch nicht für uns, denn wir hatten uns für die Ruderfahrt (…) angemeldet.“ Tja, das hatten wir dieses Jahr leider etwas anders erleben müssen. Statt warm und trocken den Start des Schuljahres in den Räumlichkeiten des FWG mitzubekommen und uns langsam „eingrooven“ zu können, wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes in eiskaltes Wasser geschmissen. Der Wettergott war dieses mal nicht auf unserer Seite. Uns wurde so einiges abverlangt! Eisige Temperaturen (Anfang September…), starke Windböen (so aufgewühlt habe ich den Möhnesee noch nicht erlebt), Dauerregen und Wassertemperaturen zum Zehespitzen zusammenkneifen
ließen uns überlegen, ob wir wirklich so hart sein sollten, um aufs Wasser zu gehen. Ein Spaziergang zur Möhneseetalsperre am ersten Vormittag und die Ankündigung von Museumsbesuchen war für die Schülerinnen und Schüler dann Grund genug, doch den Wassersport zu bevorzugen. So ging es dann auf´s Wasser – in Viererbooten und für die ganz Harten in den wackeligen Skiffs (Einerbooten). Ohne Neoprenanzüge harrten einige so lange in Wasser und/oder Boot aus (ja, es wurde auch geschwommen!), bis sie vom Lehrerteam herausbeordert werden mussten. Die Anfänger – die Möhneseefahrt dient ja eigentlich als ideales Ausbildungslager für unsere Ruderanfänger der siebten
Jahrgangsstufe, da der See optimale Bedingungen hierfür bietet – wunderten sich, wie man bei diesen Verhältnissen überhaupt einen gleichmäßigen Takt und halbwegs saubere Rudertechnik hinbekommen kann, doch die erfahrenen Ruderer zeigten, dass und wie es geht. Außerdem hatten wir mit Michael Opladen, einem ehemaligen SRVler, einen guten Ruderlehrer dabei. Wie sich letztlich herausstellte war dies eine sehr gute Schule, denn alle 7er haben das Rudern erstaunlich schnell gelernt und fahren mittlerweile zu viert zusammen in reinen „7er-Booten“ auf dem Rhein. Die Wellen kennen sie ja schon… Zurück zum Möhnesee: zum Aufwärmen nach kalten Rudervormittagen wurde im
Hauskeller Rundlauf an der Tischtennisplatte gespielt. Um einen Lehrer oder Betreuer rauszuschmeißen, spielen Schülerinnen und Schüler unter-schiedlichster Jahrgangsstufen erstaunlich gut im Team. Auch am Kicker wurden sich heiße Schüler- sowie Schüler-Lehrer-Duelle geliefert. Um Teamwork, schnelles Denken und Handeln, Körperbeherrschung und pantomimisches Spiel ging es dann in den von Frau Rebig angeleiteten Gruppenspielen an einigen Abenden. Am letzten Rudertag gab es dann zum finalen Wettkampf – ja, plötzlich SONNE. So konnten wir das gesamte Gelände nutzen. Die Schülerinnen und Schüler durften sich in Teams in den Disziplinen Schwimmen, Einerrudern und Viererrudern, sowie Fitnessübungen messen. Zur Siegerehrung und als krönender Abschluss wurde abends zusammen mit einigen Ehemaligen, die zu Besuch kamen, gegrillt. Nun war uns doch allen klar: diese Ruderfahrt hat sich gelohnt! Wer hart sein will, muss eben auch manchmal ein bisschen leiden. Doch es lohnt sich, wenn man mit einer tollen Truppe zusammen unterwegs ist und die Erinnerungen hängen bleiben.

Christian Esser

 

 

 

Zum Bericht Möhneseefahrt 2010

Zum Bericht Möhneseefahrt 2011

Zum Bericht Möhneseefahrt 2012

Zum Bericht Möhneseefahrt 2013

Möhneseefahrt 2010

Auf die Plätze, fertig, los! Ferienende? Nein, noch nicht für uns, denn wir hatten uns für die Ruderfahrt der Ruder-AG des FWG angemeldet, die traditionell am ersten Schultag nach den großen Sommerferien beginnt. Und so machten wir uns, während die anderen schon wieder die Schulbank drücken mussten, zusammen mit Herrn Esser, Frau Deters und Frau Drewes am Montag Morgen auf den Weg zum ca. zwei Stunden entfernten Möhnesee. Für viele von uns war es das erste Mal in einem Ruderboot und so war die Aufregung vorher groß. Schaffen wir das, würden wir ins Wasser fallen? Endlich hatten wir das Ziel erreicht. Nun hieß es erstmal die Boote vom Hänger laden und aufriggern (Startklar machen für´s Rudern). Nach einer Einweisung in das Ruder-ABC (Die Paddel heißen Skulls, die kleinen Ruderboote Skiffs) trauten sich die ersten Mutigen in die Ruderboote. Die älteren, bereits erfahrenen, Schüler der Klasse neun halfen uns dabei und so schafften wir es relativ schnell, ein paar Züge über den Möhnesee zu fahren- ohne ins Wasser zu fallen. Naja, die meisten dann doch irgendwann schon. Das Wasser war kalt, denn das Wetter war nicht gerade auf unserer Seite, aber das hielt uns nicht davon ab, wieder in die Ruderboote zu steigen und weiter zu üben. Wir waren am ersten Abend alle geschafft, aber glücklich. Das Abendprogramm wurde durch eine gemeinsame
Runde eingeläutet, in der Referate gehalten und Informationen für den kommenden Tag gegeben wurden. Anschließend spielten wir Gesellschafts-spiele oder saßen einfach beieinander, um uns zu unterhalten. Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge, wir wurden alle besser im Rudern und so stand einer Ruder-Rellay nichts mehr im Wege. In Fünferteams nahmen wir an dem Wettbewerb teil. Dazu mussten wir verschiedene Strecken auf dem Möhnesee abfahren und an den einzelnen Stationen Aufgaben bewältigen. Dabei mussten wir auf Zeit Begriffe zeichnen, erklären oder pantomimisch darstellen – und natürlich so schnell wie möglich rudern. Auf den Sieger wartete ein toller Preis. Wenn wir mal nicht ruderten, spielten wir Tischtennis-Rundlauf, bei dem wir die Lehrer mal richtig abzogen Die Zeit verging schnell und so stand der letzte Abend vor der Tür, an dem wir gemeinsam mit dem Herbergsvater grillten. Dabei gab es aber nicht nur Würstchen, wir grillten auch Gummibärchen. Auch die Enten bekamen etwas von uns ab (Brot natürlich). Als es wieder nach Hause ging, waren alle erschöpft und hatten überall Muskelkater, aber wir waren nun um viele schöne Erlebnisse reicher und freuten uns bereits auf die wöchentlich stattfindende Ruder-AG.

Elena Gaul

 

 

 

Zum Bericht Möhneseefahrt 2010

Zum Bericht Möhneseefahrt 2011

Zum Bericht Möhneseefahrt 2012

Zum Bericht Möhneseefahrt 2013