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Möhnesee 2013

Der Wettergott meinte es gut mit den 38 Schülerinnen und Schülern und ihren drei Betreuern (Herr Esser, Michael Opladen und Frau Billen), die sich am Mittwoch, den 4. September 2013 auf zum Möhnesee gemacht hatten.

Für einige fleißige Helfer hatte die Fahrt schon früher begonnen – am Sonntag mussten bereits die Boote auf den Hänger geladen werden. Am Mittwoch konnten dann alle gemeinsam nach der Eröffnung des Schuljahres durch Herrn Arnold in den Bus steigen und sich auf die zweistündige Fahrt in Richtung Möhnesee begeben. Bei einer Gefährtlänge von über 24 Metern (der Bootshänger wurde in Rodenkirchen noch in professioneller Millimeterarbeit der Q1er angekoppelt) lag die Höchstgeschwindigkeit bei ca. 80 km/h.

An der Jugendherberge angekommen, wurden die Zimmer bezogen und die gesammelte Mannschaft stärkte sich beim Mittagessen für die erste anstrengende Aufgabe des Tages: das Aufriggern. Unter den wachsamen Augen von Michael Opladen wurden die Boote fahrtüchtig gemacht und konnten schnell für die ersten Ruderversuche zu Wasser gelassen werden. Bei wolkenlosem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen waren auch weniger erfolgreiche Fahrversuche im wackeligen Skiff (Einer) für niemanden ein Problem. Es winkte eine willkommene Abkühlung im Möhnesee. Die 12 neuen Ruderer aus der Klasse Sieben wurden unter anderem von den erfahrenen Schülern der Q1 betreut, die ihnen die Schlagtechnik und vor allem die Ausrichtung an Schlagmann oder -frau näher brachten, sodass bereits am Donnerstag Boote, die nur mit Siebtklässlern besetzt waren, in See stechen konnten. Der erste Abend wurde mit einer Lektion in Rudertheorie beendet.

Am nächsten Tag stand wieder freies Rudern auf dem Programm. Die Temperaturen hatten noch mal zugelegt, sodass bis in den späten Abend das Wasser größere Anziehungskraft besaß als der geplante Spieleabend. Große Aufmerksamkeit erregten aber auch die Biologen, die sich am Donnerstag im Aufenthaltsraum der Jugendherberge ein mobiles Labor eingerichtet hatten und regelmäßig mit einer Nussschale auf den See fuhren, um Wasserproben zu nehmen. Grund dafür war wohl der Legionellenausbruch in Warstein.

Die traditionelle Regatta stand am Freitag auf dem Programm. Unter der Anleitung der Schüler aus der Q1 lieferten sich sieben Teams in sechs Disziplinen (Viererregatta, Skiffrennen, Schwimmen, Tischtennis, Unterarmstütz und Steineflitschen) ein heißes Gefecht um Platz eins. Die Klage, dass die Einteilung von Herrn Esser in eines der Teams ungerecht sei, wurde bei der abendlichen Siegerehrung entkräftet: Der Ruderlehrer trat nur beim Skiffrennen an und das Team landete letztlich auf Platz 4. Am Nachmittag mussten die Boote schon wieder abgeriggert und verladen werden.

Und um den Abschied vom Möhnesee zu erleichtern, schickte der Wettergott am Samstag zeitgleich mit der Ankunft des Busses eine große Ladung Nass von oben. Netterweise hatte er aber auch dafür gesorgt, dass die Boote in Rodenkirchen im Trockenen wieder aufgeriggert werden konnten.

Die Bilanz der Ruderfahrt 2013 kann sich sehen lassen: drei Tage strahlender Sonnenschein, Auffrischung der Urlaubsbräune bei allen Mitfahrern und keine ernsthaften Verletzungen. Das wichtigste war aber, dass die Gruppe super mitgemacht hat und keinen Anlass zu Beschwerden geboten hat – wenn man davon absieht, dass der SRV nun ein Vereinsbobycar besitzt, dessen maximale Belastbarkeit von einigen deutlich übertreten worden war. Die Möhneseefahrt 2014 kann kommen.

Jutta Billen

 

 

 

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Möhnesee 2012

Am 27. August 2012 ging es auf alljährliche Rudertour des SRV. Auch wenn es dieses Jahr etwas anders lief als sonst, schließlich wollten wir alle noch die sehnsüchtig erwartete feierliche Einweihung des neuen/ alten Schulgebäudes mitbekommen, so dass wir erst mittags gen Möhnesee gestartet sind. Schon im Bus mischte sich die bunte Truppe von 7.-Klässlern bis hin zu Q1-Schülern erstaunlich gut.
Beim Aufriggern der Boote (für alle Nicht-Ruderer unter euch: das Präparieren der Ruderboote für anschließende Touren nach dem Transport) zeigte sich direkt: Altersunterschiede spielen beim SRV keine Rolle, ob klein oder groß, jeder packt so gut an wie er kann! Und vor allen Dingen bewiesen die älteren Schüler auch, was „voneinander lernen“ bedeutet, denn neben den Anleitungen von Herrn Esser und Michael Opladen, haben auch jene mit ordentlichem Sachverstand den Anfängern zur Seite gestanden.
Nun hieß es bei bestem Ruderwetter jeden Tag aufs Neue, die Ruderkünste zu verbessern. Ob in den Einmann-Skiffs oder größeren Booten, die Schülerinnen und Schüler legten nur zu den Mahlzeiten und gegebenenfalls für andere sportliche Aktivitäten wie den angesagten Tischtennis-Rundlauf, für ein Bad im Möhnesee, zum Volleyball oder Fußball Spielen eine Ruder-Pause ein.
Am vorletzten Tag haben wir dann alle gemeinsam eine große Rundfahrt unternommen, wobei einige arme Schüler mit mir als Mitruderin vorlieb nehmen mussten (Sie haben das prima gemacht, liebe Frau Düster – d. Red.). Und ich muss zugeben, dass das Rudern, auch wenn es von außen betrachtet eigentlich immer so kinderleicht aussieht, doch eine recht herausfordernde Koordinations- und Gleichgewichtsübung ist. Aber als Team haben wir es gut gemeistert!
Der letzte Tag wurde dann dem alljährlichen Wettbewerb gewidmet, bei dem es neben sportlichem Können, auch um Geschick, Wissen und Schätzaufgaben (wie alt könnten Michael Opladen, Herr Esser und Frau Düster zusammen sein?) ging. Abends haben dann alle Wettbewerbteams zu einem netten Grillabend beisammen gesessen und die schöne Woche Revue passieren lassen…
Und nächstes Jahr um diese Zeit heißt es dann wieder: Möhneseefahrt! Schade, dass ich nächstes Mal nicht wieder mit dabei sein kann. Genießt diese tolle schulische Tradition und keep on rowing 😉

Laura Düster

 

 

 

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Möhnesee 2011

Wer hart sein will, muss leiden…!

Wie schrieb Elena Gaul (eine SRVlerin des Jahres 2010) so schön über die
Möhneseefahrt 2010: „Ferienende? Nein, noch nicht für uns, denn wir hatten uns für die Ruderfahrt (…) angemeldet.“ Tja, das hatten wir dieses Jahr leider etwas anders erleben müssen. Statt warm und trocken den Start des Schuljahres in den Räumlichkeiten des FWG mitzubekommen und uns langsam „eingrooven“ zu können, wurden wir im wahrsten Sinne des Wortes in eiskaltes Wasser geschmissen. Der Wettergott war dieses mal nicht auf unserer Seite. Uns wurde so einiges abverlangt! Eisige Temperaturen (Anfang September…), starke Windböen (so aufgewühlt habe ich den Möhnesee noch nicht erlebt), Dauerregen und Wassertemperaturen zum Zehespitzen zusammenkneifen
ließen uns überlegen, ob wir wirklich so hart sein sollten, um aufs Wasser zu gehen. Ein Spaziergang zur Möhneseetalsperre am ersten Vormittag und die Ankündigung von Museumsbesuchen war für die Schülerinnen und Schüler dann Grund genug, doch den Wassersport zu bevorzugen. So ging es dann auf´s Wasser – in Viererbooten und für die ganz Harten in den wackeligen Skiffs (Einerbooten). Ohne Neoprenanzüge harrten einige so lange in Wasser und/oder Boot aus (ja, es wurde auch geschwommen!), bis sie vom Lehrerteam herausbeordert werden mussten. Die Anfänger – die Möhneseefahrt dient ja eigentlich als ideales Ausbildungslager für unsere Ruderanfänger der siebten
Jahrgangsstufe, da der See optimale Bedingungen hierfür bietet – wunderten sich, wie man bei diesen Verhältnissen überhaupt einen gleichmäßigen Takt und halbwegs saubere Rudertechnik hinbekommen kann, doch die erfahrenen Ruderer zeigten, dass und wie es geht. Außerdem hatten wir mit Michael Opladen, einem ehemaligen SRVler, einen guten Ruderlehrer dabei. Wie sich letztlich herausstellte war dies eine sehr gute Schule, denn alle 7er haben das Rudern erstaunlich schnell gelernt und fahren mittlerweile zu viert zusammen in reinen „7er-Booten“ auf dem Rhein. Die Wellen kennen sie ja schon… Zurück zum Möhnesee: zum Aufwärmen nach kalten Rudervormittagen wurde im
Hauskeller Rundlauf an der Tischtennisplatte gespielt. Um einen Lehrer oder Betreuer rauszuschmeißen, spielen Schülerinnen und Schüler unter-schiedlichster Jahrgangsstufen erstaunlich gut im Team. Auch am Kicker wurden sich heiße Schüler- sowie Schüler-Lehrer-Duelle geliefert. Um Teamwork, schnelles Denken und Handeln, Körperbeherrschung und pantomimisches Spiel ging es dann in den von Frau Rebig angeleiteten Gruppenspielen an einigen Abenden. Am letzten Rudertag gab es dann zum finalen Wettkampf – ja, plötzlich SONNE. So konnten wir das gesamte Gelände nutzen. Die Schülerinnen und Schüler durften sich in Teams in den Disziplinen Schwimmen, Einerrudern und Viererrudern, sowie Fitnessübungen messen. Zur Siegerehrung und als krönender Abschluss wurde abends zusammen mit einigen Ehemaligen, die zu Besuch kamen, gegrillt. Nun war uns doch allen klar: diese Ruderfahrt hat sich gelohnt! Wer hart sein will, muss eben auch manchmal ein bisschen leiden. Doch es lohnt sich, wenn man mit einer tollen Truppe zusammen unterwegs ist und die Erinnerungen hängen bleiben.

Christian Esser

 

 

 

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Möhneseefahrt 2010

Auf die Plätze, fertig, los! Ferienende? Nein, noch nicht für uns, denn wir hatten uns für die Ruderfahrt der Ruder-AG des FWG angemeldet, die traditionell am ersten Schultag nach den großen Sommerferien beginnt. Und so machten wir uns, während die anderen schon wieder die Schulbank drücken mussten, zusammen mit Herrn Esser, Frau Deters und Frau Drewes am Montag Morgen auf den Weg zum ca. zwei Stunden entfernten Möhnesee. Für viele von uns war es das erste Mal in einem Ruderboot und so war die Aufregung vorher groß. Schaffen wir das, würden wir ins Wasser fallen? Endlich hatten wir das Ziel erreicht. Nun hieß es erstmal die Boote vom Hänger laden und aufriggern (Startklar machen für´s Rudern). Nach einer Einweisung in das Ruder-ABC (Die Paddel heißen Skulls, die kleinen Ruderboote Skiffs) trauten sich die ersten Mutigen in die Ruderboote. Die älteren, bereits erfahrenen, Schüler der Klasse neun halfen uns dabei und so schafften wir es relativ schnell, ein paar Züge über den Möhnesee zu fahren- ohne ins Wasser zu fallen. Naja, die meisten dann doch irgendwann schon. Das Wasser war kalt, denn das Wetter war nicht gerade auf unserer Seite, aber das hielt uns nicht davon ab, wieder in die Ruderboote zu steigen und weiter zu üben. Wir waren am ersten Abend alle geschafft, aber glücklich. Das Abendprogramm wurde durch eine gemeinsame
Runde eingeläutet, in der Referate gehalten und Informationen für den kommenden Tag gegeben wurden. Anschließend spielten wir Gesellschafts-spiele oder saßen einfach beieinander, um uns zu unterhalten. Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge, wir wurden alle besser im Rudern und so stand einer Ruder-Rellay nichts mehr im Wege. In Fünferteams nahmen wir an dem Wettbewerb teil. Dazu mussten wir verschiedene Strecken auf dem Möhnesee abfahren und an den einzelnen Stationen Aufgaben bewältigen. Dabei mussten wir auf Zeit Begriffe zeichnen, erklären oder pantomimisch darstellen – und natürlich so schnell wie möglich rudern. Auf den Sieger wartete ein toller Preis. Wenn wir mal nicht ruderten, spielten wir Tischtennis-Rundlauf, bei dem wir die Lehrer mal richtig abzogen Die Zeit verging schnell und so stand der letzte Abend vor der Tür, an dem wir gemeinsam mit dem Herbergsvater grillten. Dabei gab es aber nicht nur Würstchen, wir grillten auch Gummibärchen. Auch die Enten bekamen etwas von uns ab (Brot natürlich). Als es wieder nach Hause ging, waren alle erschöpft und hatten überall Muskelkater, aber wir waren nun um viele schöne Erlebnisse reicher und freuten uns bereits auf die wöchentlich stattfindende Ruder-AG.

Elena Gaul

 

 

 

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